Waldbesitzer

Für die Waldbesitzer im Frutigland ist die Geschäftsstelle Forst Frutigland der erste Ansprechpartner wenn es um die Bewirtschaftung Ihres Waldes geht. Wir arbeiten zudem eng mit dem Waldbesitzerverband Frutigland zusammen.

Beratung und Anzeichnung

Beratungen und Anzeichnungen im Wald werden kostenlos angeboten. Erst wenn ein forstliches Projekt mit Fördergeldern entsteht wird der Aufwand für die Projektierung und Abrechnung verrechnet.

Sturmschäden und Borkenkäferbefall an Fichten

Schäden an Fichten sind grundsätzlich für den Waldbesitzer meldepflichtig. Dabei kann vorgängig geklärt werden, ob die betroffenen Fichten vom Waldbesitzer selber aufgerüstet werden oder von einem Forstunternehmer unschädlich gemacht werden sollen.

Will der Waldbesitzer die betroffenen Fichten selber aufrüsten und möchte dafür kantonale Forstschutzbeiträge erhalten, muss er dies zwingend vor der Ausführung bei uns melden und dann innert einer festgelegten Frist erledigen. Für die Abrechnung der Beiträge benötigen wir die Brusthöhendurchmesser der aufgerüsteten Fichten (Durchmesser auf 1,30 m Höhe) und einige Angaben zum Standort und der ausführenden Person mit Unterschrift sowie einem vorgedruckten Einzahlungsschein. Damit alle wichtigen Angaben bei der Eingabe vorhanden sind, sollte das Forstschutzaufnahmeprotokoll verwendet werden. Dieses können Sie hier herunterladen oder bei Ihrer Gemeindeverwaltung abholen:

Bewirtschaftungsvertrag

Für Waldbesitzer die Ihren Wald langfristig pflegen lassen wollen, besteht die Möglichkeit einen Bewirtschaftungsvertrag mit Forst Frutigland abzuschliessen. Für diese Waldbesitzer wird dann längerfristig die Planung und Ausführung von Jungwaldpflege und Holzernte übernommen sowie bei kleineren Sturmschäden und Borkenkäferbefall die betroffenen Fichten entfernt oder käferunschädlich gemacht. Der Waldbesitzer wird über geplante Eingriffe informiert und erhält bei der Umsetzung eines Forstprojektes eine höhere Grundentschädigung, da er dazu beiträgt den Planungsaufwand zu reduzieren und dass mehr Waldfläche im Frutigland nachhaltig gepflegt wird. Der Bewirtschaftungsvertrag schliesst die Eigenbewirtschaftung in einem gewissen Rahmen nicht aus, im Gegenteil, eine aktive Teilnahme an der Waldpflege ist stehts erwünscht. Ein Bewirtschaftungsvertrag stellt auch eine Lösung für jene Waldbesitzer dar, die ihren Wald nicht verkaufen wollen, ihn aber selber nicht bewirtschaften können.